Blacklist-Checker: Steht Ihre Domain oder Ihr Mailserver auf einer Blocklist?
Geben Sie eine Domain oder IP-Adresse ein und Sie sehen sofort, ob sie auf einer bekannten E-Mail-Blocklist steht, etwa Spamhaus, Barracuda, SpamCop oder URIBL. Bei einer Domain prüfen wir auch die IP-Adressen der Mailserver. Keine Registrierung nötig.
Bei einer Domain prüfen wir die Domain gegen die Domainlisten und die IPv4-Adressen der Mailserver (MX) und der Domain selbst gegen die IP-Listen, bis zu vier Adressen.
Ein Eintrag schadet Ihrer Zustellung, die Ursache liegt aber meist tiefer: fehlende Authentifizierung, ein gekapertes Konto oder eine veraltete Versandliste. Prüfen Sie deshalb auch Ihr SPF, DKIM und DMARC.
SPF/DKIM/DMARC prüfen Über ZustellbarkeitSteht eine Adresse auf einer solchen Liste, lehnen viele Empfänger Ihre E-Mails ab oder filtern sie aus. Unter dem Ergebnis lesen Sie, was ein Eintrag bedeutet und wie Sie wieder davon herunterkommen.
Was tun, wenn Sie gelistet sind?
Ein Delisting zu beantragen, ohne die Ursache zu beseitigen, hilft selten: Die Liste setzt Sie beim nächsten Spam wieder darauf, oft für länger. Gehen Sie deshalb in dieser Reihenfolge vor.
1. Finden Sie die Ursache
Sehen Sie nach, welche Liste Sie führt und warum: Die Listenseite nennt meist den Grund. Typische Ursachen sind ein gekapertes Mailkonto, ein infizierter Computer oder eine infizierte Website, ein offenes Relay oder der Versand an gekaufte oder veraltete Adressen.
2. Beheben Sie das Problem
Ändern Sie geleakte Passwörter, bereinigen Sie infizierte Geräte, schließen Sie offene Relays und bereinigen Sie Ihre Versandliste. Richten Sie SPF, DKIM und DMARC ein, damit andere Ihre Domain nicht ungestraft missbrauchen können.
3. Beantragen Sie das Delisting
Verwenden Sie das Formular auf der Listenseite. Manche Listen streichen automatisch, sobald keine neuen Meldungen mehr eingehen, andere verlangen eine kurze Erklärung, was Sie geändert haben.
4. Prüfen Sie erneut
Nach dem Delisting kann es einige Stunden dauern, bis DNS-Caches aktualisiert sind. Prüfen Sie danach erneut und behalten Sie Ihre Bounces im Blick: Eine neue Ablehnung mit dem Namen einer Liste weist auf einen neuen Eintrag hin.
IP-Listen und Domainlisten
Empfangende Mailserver fragen beide Arten von Listen ab. Sie prüfen jeweils etwas anderes, und schon ein Eintrag auf einer davon kann genügen, um Ihre E-Mails abzulehnen.
DNSBL
IP-Listen (DNSBL) führen den sendenden Server. Ein Empfänger fragt sie bei jeder Verbindung ab. Ein Eintrag trifft alle E-Mails von dieser IP-Adresse, auch die anderer Domains auf demselben Server.
URIBL / DBL
Domainlisten (URIBL, SURBL, Spamhaus DBL) führen Domains, die in Spam vorkommen, als Absender oder als Link. Sie folgen Ihrer Domain, auch wenn Sie den Versandserver wechseln.
?
Unbekannt bedeutet, dass die Liste keine verwertbare Antwort gab, zum Beispiel weil sie vorübergehend nicht erreichbar war. Nicht geprüft bedeutet, dass diese Liste diesmal nicht abgefragt wurde. Beides sagt nichts über einen Eintrag aus.
Wie dieser Checker funktioniert
Das Tool führt dieselbe DNS-Abfrage durch wie ein empfangender Mailserver, direkt bei den Blocklists. Wir nutzen die Eingabe nicht für Marketing. Um Missbrauch zu verhindern, speichern wir jede Prüfung mit der IP-Adresse des Besuchers 90 Tage lang in einem Protokoll. Das Ergebnis bleibt 15 Minuten im Cache, und die Anzahl der Prüfungen pro Besucher ist begrenzt.
Der Checker fragt eine Auswahl häufig genutzter Listen ab, keine vollständige Übersicht aller Blocklists. Er prüft IPv4-Adressen; IPv6 und die Reputationswerte großer Mailbox-Anbieter sind nicht enthalten.