2mail — SMTP-Relay aus belgischer Infrastruktur

SMTP für WordPress — E-Mails, die wirklich ankommen

Standardmäßig versendet WordPress seine E-Mails über die PHP-Mailfunktion des Webservers. Technisch funktioniert das, aber ohne Authentifizierung: Für Gmail und Outlook ist so eine Nachricht kaum von Spam zu unterscheiden. Das Ergebnis kennt jeder — Kontaktformulare, die nicht ankommen, und E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts, die im Spam-Ordner landen.

Ein SMTP-Relay löst dieses Problem, indem es Ihre E-Mails über einen Server mit etablierter Reputation und korrekter Authentifizierung versendet. In WordPress richten Sie das mit einem SMTP-Plugin ein; die fünf Felder unten sind alles, was Sie brauchen.

Warum es ohne Relay schiefgeht

Das klassische Symptom: Das Kontaktformular meldet „gesendet“, aber es kommt nichts an, oder nur bei manchen Empfängern. Die Nachricht geht sehr wohl ab — sie wird unterwegs abgewiesen oder als Spam markiert, weil nichts belegt, dass sie von Ihrer Domain stammt.

SMTP in WordPress einrichten

1

Zugangsdaten abrufen

Melden Sie sich in Ihrem 2mail-Konto an und rufen Sie dort Ihren SMTP-Server, Benutzernamen und Ihr Passwort ab.

2

In WordPress eintragen

Installieren Sie ein SMTP-Plugin für WordPress. Davon gibt es mehrere; welches Sie wählen, spielt für die Einstellungen keine Rolle, denn alle fragen dieselben SMTP-Daten ab. Tragen Sie sie ein und senden Sie die Test-E-Mail, die das Plugin anbietet.

3

Domain authentifizieren

Sorgen Sie dafür, dass SPF, DKIM und DMARC für Ihre Domain korrekt gesetzt sind, damit Empfänger verifizieren können, dass die Mail von Ihnen stammt.

4

Testen

Senden Sie eine Testnachricht an eine Adresse bei einem großen Provider und prüfen Sie, ob sie im Posteingang ankommt und nicht im Spam-Ordner.

Die Felder, die WordPress abfragt

Jede Plattform nennt sie etwas anders, aber es geht immer um dieselben fünf. Die konkreten Werte sind kontogebunden und finden Sie in Ihrem 2mail-Konto — rufen Sie sie dort ab, damit Sie sicher die richtigen verwenden.

Feld Was Sie eintragen
SMTP-Server (Host)Der Servername aus Ihrem 2mail-Konto.
PortDer Port, der zu Ihrer gewählten Verschlüsselung gehört; Ihr Konto zeigt, welcher.
VerschlüsselungTLS. Senden Sie nie unverschlüsselt — sonst gehen Ihre Zugangsdaten lesbar über die Leitung.
BenutzernameDer SMTP-Login Ihres 2mail-Kontos.
PasswortDas zugehörige Passwort. Verwenden Sie nie das Passwort eines Mitarbeiterpostfachs.

Welche Mails WordPress sendet

Sobald das Relay eingerichtet ist, laufen diese alle über 2mail — Sie müssen sie nicht einzeln konfigurieren.

Die Nachrichten aus Ihrem Kontaktformular
Das Zurücksetzen des Passworts für Administratoren und Benutzer
Benachrichtigungen über neue Kommentare oder Benutzerregistrierungen
Warnungen zu Updates und Sicherheit

Stolperfallen bei WordPress

Absenderadresse auf Ihrer eigenen Domain

Setzen Sie die „Von“-Adresse auf eine Adresse Ihrer eigenen Domain, nicht auf die des Besuchers, der das Formular ausgefüllt hat. Im letzteren Fall versenden Sie E-Mails im Namen einer Domain, die Ihnen nicht gehört — genau das, was Spamfilter auslöst. Setzen Sie die Adresse des Besuchers in das Feld „Antwort an“.

Nur ein Plugin, das E-Mails versendet

Wenn mehrere Plugins mit jeweils eigenen SMTP-Einstellungen laufen, lässt sich nicht vorhersagen, welches gewinnt. Wählen Sie eines und deaktivieren Sie die anderen.

Nach jeder Migration testen

Wenn Ihre Website auf einen anderen Server oder eine andere URL umzieht, prüfen Sie sofort, ob die E-Mails noch abgehen. Das ist das Element, das am häufigsten still kaputtgeht.

SPF, DKIM & DMARC erklärt Über Zustellbarkeit

Andere Plattform?

SMTP ist ein Standardprotokoll: Jedes System, das SMTP spricht — ein CRM, ein ERP, eine eigene Anwendung oder ein Server —, kann über 2mail mit denselben fünf Feldern senden.

Häufige Fragen zu SMTP für WordPress

WordPress sendet standardmäßig über die PHP-Mail-Funktion des Webservers, ohne Authentifizierung. Für Gmail und Outlook ist eine solche Nachricht kaum von Spam zu unterscheiden. Die Nachricht geht zwar raus, wird aber unterwegs abgewiesen oder als Spam markiert, weil nichts belegt, dass sie von Ihrer Domain stammt.
Für die Einstellungen spielt das keine Rolle: Jedes SMTP-Plugin für WordPress fragt dieselben fünf Angaben ab — Server, Port, Verschlüsselung, Benutzername und Passwort. Wählen Sie eines und deaktivieren Sie die anderen Plugins, die ebenfalls E-Mails senden, sonst ist nicht vorhersehbar, welches sich durchsetzt.
Eine Adresse auf Ihrer eigenen Domain, nicht die des Besuchers, der das Formular ausgefüllt hat. Letzteres bedeutet, dass Sie E-Mails im Namen einer Domain senden, die nicht Ihnen gehört — genau das löst die Spamfilter aus. Setzen Sie die Adresse des Besuchers in das Antwort-an-Feld.
Ja. Das Relay lässt Ihre E-Mails über einen Server mit Reputation hinausgehen, aber SPF, DKIM und DMARC belegen dem Empfänger, dass dieser Server im Namen Ihrer Domain senden darf. Ohne diese Einträge bleibt ein Teil des Problems bestehen.
Jedes SMTP-Plugin bietet eine Test-E-Mail. Senden Sie sie an eine Adresse bei einem großen Anbieter und prüfen Sie, ob sie im Posteingang und nicht im Spam-Ordner landet. Wiederholen Sie diesen Test nach jedem Umzug auf einen anderen Server oder eine andere URL — das ist der Punkt, der am häufigsten stillschweigend kaputtgeht.
In Ihrem 2mail-Konto. Sie sind an das Konto gebunden, deshalb veröffentlichen wir sie nicht auf der Website — Sie holen sie dort ab und sind sicher, die richtigen zu verwenden.
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