Einen Newsletter senden, der auch wirklich ankommt
Ein Newsletter ist kein einmaliges Mailing, sondern ein wiederkehrender Kanal: Menschen abonnieren ihn bewusst und erwarten etwas in einem bestimmten Rhythmus. Das ändert die Herangehensweise — Sie bauen eine Liste auf, statt eine zu benutzen, und Sie werden daran gemessen, was Sie mit jeder Ausgabe aufs Neue wert sind.
Bei 2Mail stellen Sie den Newsletter zusammen, verwalten die Liste und senden von belgischer Infrastruktur aus — mit Einblick pro Empfänger, was mit der Nachricht geschehen ist.
Von der ersten Ausgabe zum festen Kanal
Die Technik ist der leichteste Teil. Diese vier Schritte entscheiden, ob Ihr Newsletter gelesen wird oder ungeöffnet bleibt.
Legen Sie Zielgruppe, Thema und Rhythmus fest
An wen schreiben Sie, worüber, und wie oft? Entscheiden Sie das, bevor Sie mit der Gestaltung beginnen. Ein Newsletter, der alle zwei Monate erscheint und dem Leser wirklich weiterhilft, schneidet besser ab als ein wöchentlicher, der nichts zu sagen hat. Versprechen Sie einen Rhythmus, den Sie auch durchhalten.
Bringen Sie die Authentifizierung Ihrer Domain in Ordnung
SPF, DKIM und DMARC bestimmen, ob Mailbox-Provider glauben, dass die Mail wirklich von Ihnen kommt. Ohne diese Einträge ist die Gefahr des Spamordners groß, so gut Ihr Inhalt auch ist. Das regeln Sie einmal, vor dem ersten Versand.
Stellen Sie die Ausgabe zusammen und testen Sie sie
Bauen Sie den Newsletter mit Text-, Bild- und Button-Blöcken auf und senden Sie sich eine Testversion. Prüfen Sie sie auf dem Handy und nicht nur auf einem großen Bildschirm: Die meisten Leser öffnen Ihre Nachricht unterwegs.
Senden und nachverfolgen
Nach dem Versand sehen Sie pro Empfänger, was geschehen ist: zugestellt, geöffnet, geklickt, gebounct oder abgemeldet. Entfernen Sie harte Bounces sofort — eine Liste mit toten Adressen schwächt Ihre Reputation bei jeder weiteren Ausgabe.
Die Liste ist wichtiger als die Gestaltung
Ein schöner Newsletter an eine schlechte Liste bringt nichts; ein schlichter Newsletter an eine gute Liste schon. Ihre Adressliste ist der einzige Bestandteil, den Sie weder kaufen noch nachholen können — die bauen Sie auf, Ausgabe für Ausgabe.
Bitten Sie um Bestätigung
Lassen Sie neue Abonnenten ihre Adresse per Mail bestätigen. Das filtert Tippfehler und falsche Adressen sofort heraus und liefert Ihnen eine Liste, die tatsächlich ankommt.
Halten Sie die Liste sauber
Entfernen Sie harte Bounces nach jeder Ausgabe und schauen Sie, wer seit einem Jahr nichts mehr öffnet. Eine kleinere Liste, die liest, ist mehr wert als eine große, die ignoriert wird.
Machen Sie das Abmelden einfach
Wer sich nicht problemlos abmelden kann, drückt auf den Spam-Button. Diese Beschwerde wiegt bei Mailbox-Providern viel schwerer als eine Abmeldung und trifft auch die Zustellung Ihrer nächsten Ausgabe.
Adressen zu kaufen ist keine Abkürzung, sondern ein Umweg mit Schaden: Abgesehen davon, dass es gegen die DSGVO verstößt, stehen auf gekauften Listen fast immer Spamfallen — Adressen, die nur existieren, um Absender zu ertappen. Ein einziger Versand dorthin kann die Reputation Ihrer Domain monatelang beschädigen.
Was Sie bei 2Mail bekommen
Was Sie nach dem Versand betrachten
Schauen Sie über die Öffnungsrate hinaus. Durch Bildblockierung und den Datenschutz großer Mailbox-Provider ist diese Zahl in den letzten Jahren strukturell unzuverlässig geworden — sie misst immer öfter ein automatisches Vorabladen statt eines Lesers.
Klicks pro Link, Abmeldungen und Bounces sagen mehr. Aber die brauchbarste Zahl steht nicht im E-Mail-Bericht: was nach dem Klick auf Ihrer Website geschehen ist. Dort zeigt sich, ob der Newsletter etwas gebracht hat oder nur besucht wurde.