E-Mails senden: welcher Weg passt zu Ihnen?
Es gibt drei Wege, E-Mails zu senden, und welcher zu Ihnen passt, hängt davon ab, wer die Mail verfasst und an wie viele Personen sie geht. Schreiben Sie selbst, an eine Handvoll Leute? Dann genügt Ihr Mailprogramm. Versendet Ihr Onlineshop, CRM oder Ihre Anwendung automatisch Nachrichten? Dann brauchen Sie ein SMTP-Relay. Senden Sie eine Nachricht an eine ganze Liste? Dann ist eine Kampagnenplattform der richtige Weg.
Unten stehen die drei Wege nebeneinander, mit dem, woran jeder scheitert. Danach: wie viel Sie eigentlich senden dürfen, und warum "gesendet" noch nicht "angekommen" bedeutet.
Die drei Wege im Vergleich
Keiner davon ist besser als die anderen: Sie bedienen unterschiedliche Situationen. Die meisten Unternehmen nutzen am Ende zwei — ein Relay für das, was ihre Systeme senden, und eine Plattform für das, was das Marketing sendet.
| Weg | Wann er passt | Woran er scheitert |
|---|---|---|
| Ihr Mailprogramm | Persönliche Nachrichten, die Sie selbst tippen, an einen oder wenige Empfänger. Outlook, Gmail, Apple Mail, Thunderbird. | Ihr Provider setzt ein Tageslimit, und bei Hunderten Empfängern auf einmal gilt Ihr Konto als Spamquelle. Außerdem stehen alle Adressen im Kopierfeld, wenn Sie nicht aufpassen. |
| Ein SMTP-Relay | Mails, die Ihre Systeme selbst senden: Bestellbestätigungen, Rechnungen, Passwort-Resets, Benachrichtigungen. Sie binden Onlineshop, CRM, ERP oder Ihre eigene Anwendung an. | Sie schreiben die Nachrichten nicht selbst — das Relay stellt zu, was Ihre Software anliefert. Zum Gestalten und Messen einer Kampagne brauchen Sie daneben eine Plattform. |
| Eine Kampagnenplattform | Eine Nachricht an eine Liste: ein Angebot, eine Einladung, ein Newsletter. Mit Gestaltung, Adressverwaltung, Abmeldelink und Statistiken. | Jede Adresse auf der Liste muss mit nachweisbarer Einwilligung dort stehen, und bei einer kalten Domain muss das Volumen kontrolliert wachsen statt in einer einzigen Spitze. |
Bei 2mail laufen das Relay und die Kampagnenplattform auf derselben Infrastruktur, aber über getrennte Versandströme. Das ist kein Detail: Bekommt eine Kampagne Spambeschwerden, darf das die Zustellung Ihrer Bestellbestätigungen nicht mitreißen.
Wie viele E-Mails darf ich senden?
Es gibt kein hartes Maximum, aber ein vernünftiges Tempo. Senden Sie über Ihr eigenes Mailprogramm, legt Ihr Provider ein Tageslimit fest — überschreiten Sie es, wird Ihr Konto vorübergehend gesperrt. Über ein Relay oder eine Plattform entfällt dieses Limit, aber etwas anderes tritt an seine Stelle: das Muster Ihres Versands.
Mailbox-Provider schauen darauf, was für Ihre Domain normal ist. Eine Domain, die monatelang zehn Mails pro Tag gesendet hat und plötzlich fünftausend Nachrichten hinausschickt, zeigt genau das Verhalten eines gekaperten Kontos. Deshalb muss eine neue oder lange ungenutzte Domain ihr Volumen schrittweise aufbauen. Bei 2mail geschieht diese Verteilung automatisch, mit einem Warm-up für Domains ohne Historie.
Gesendet heißt noch nicht angekommen
Eine Mail, die Ihren Server verlässt, ist noch nirgends. Der empfangende Server entscheidet selbst, ob er die Nachricht in den Posteingang legt, in den Spamordner wirft oder schlicht ablehnt — und diese Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob er feststellen kann, dass die Mail wirklich von Ihrer Domain kommt. Dafür gibt es drei DNS-Einträge: SPF, DKIM und DMARC. Ohne diese drei ist jeder Versand ein Glücksspiel, egal wie viel Mühe Sie in den Inhalt gesteckt haben.
Möchten Sie wissen, wie die Zustellung technisch funktioniert, lesen Sie, wie ein SMTP-Relay aufgebaut ist. Zur Authentifizierung selbst — welcher Eintrag was tut und in welcher Reihenfolge Sie sie einrichten — steht alles auf der Seite über SPF, DKIM und DMARC.
Und wenn Sie wissen, welchen Weg Sie nehmen: ein Mailing senden behandelt den Versand einer Nachricht an eine Liste Schritt für Schritt, einen Newsletter senden den Newsletter als wiederkehrenden Kanal und transaktionale E-Mails die Mails, die Ihre Systeme automatisch senden.
Häufig gestellte Fragen zum E-Mail-Versand
E-Mails senden, die ankommen
2mail übernimmt die Versandseite: Authentifizierung pro Domain, Verteilung, Wiederholungsversuche, Bounce-Verarbeitung und Logging pro Nachricht — von belgischen Servern aus. Ob Sie nun über SMTP anbinden, über die API oder Kampagnen in der Plattform gestalten.