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Ein SMTP-Plugin in WordPress einrichten

WordPress versendet E-Mails standardmäßig über die PHP-Mailfunktion Ihres Hostings, und genau deshalb landen Passwortzurücksetzungen und Formularnachrichten so oft im Spamordner. Mit einem SMTP-Plugin lassen Sie die gesamte Post Ihrer Website über 2Mail rausgehen — mit einem verifizierten Absender und einem Protokoll je Nachricht.

Was Sie brauchen

  • den Servernamen aus Ihrem 2mail-Konto
  • einen SMTP-Login mit Passwort, im Dashboard für diese Website angelegt
  • eine Absenderadresse auf Ihrer eigenen Domain, die in Ihrem Konto als Versanddomain hinterlegt ist
  • ein SMTP-Plugin Ihrer Wahl aus der Plugin-Bibliothek; die gängigen Plugins fragen alle dieselben vier Angaben ab

Schritt 1: das Plugin installieren

Installieren und aktivieren Sie ein SMTP-Plugin. Wählen Sie eines, das aktiv gepflegt wird und eine Testfunktion sowie ein Protokoll mitbringt; diese beiden ersparen Ihnen später viel Sucherei. Selbst im Code Ihres Themes herumzuschrauben, raten wir ab: Beim nächsten Theme-Update ist diese Anpassung weg.

Schritt 2: den Mailer einrichten

Wählen Sie im Plugin als Mailer die Option für einen anderen SMTP-Server. Tragen Sie ein:

  • Host: den Servernamen aus Ihrem 2mail-Konto
  • Verschlüsselung: TLS (STARTTLS), mit Port 587
  • Authentifizierung: an, mit dem SMTP-Login und dem Passwort von 2Mail
  • Absenderadresse und -name: eine Adresse auf Ihrer eigenen Domain und der Name Ihres Unternehmens

Haken Sie an, dass das Plugin die Absenderadresse erzwingen darf. Sonst versenden manche Plugins und Formulare weiterhin E-Mails im Namen des Besuchers, und diesen Absender kann unser Relay nicht verifizieren.

Schritt 3: das Passwort sicher ablegen

Die meisten Plugins bieten an, den Login nicht in der Datenbank, sondern in der Konfigurationsdatei von WordPress abzulegen. Tun Sie das, wenn Sie können: Das Passwort steht dann nicht in einem Backup der Datenbank und ist für andere Administratoren der Website nicht sichtbar.

Schritt 4: testen

Nutzen Sie die Testfunktion des Plugins und senden Sie eine Nachricht an eine Adresse außerhalb Ihrer Domain. Prüfen Sie danach zwei Dinge: Steht die Nachricht im Zustellprotokoll im Dashboard von 2Mail, und landet sie im Posteingang statt im Spamordner? Ist Letzteres nicht der Fall, fehlen meist noch die SPF- und DKIM-Einträge Ihrer Domain.

Häufige Fehler

  • Verbindung abgelehnt — manche Hostingpakete blockieren ausgehende Verbindungen auf Port 587. Bitten Sie Ihren Hoster, den Port freizugeben.
  • Absender im Namen des Besuchers — das Erzwingen der Absenderadresse ist ausgeschaltet.
  • E-Mails gehen raus, Bestellungen aber nicht — WooCommerce hat eigene Absendereinstellungen; lesen Sie dazu WooCommerce-Mails über 2Mail.

Alles zu dieser Anbindung finden Sie gebündelt auf SMTP für WordPress.

Klappt es nicht?

Schicken Sie uns über Kontakt die Fehlermeldung aus dem Protokoll des Plugins. Mit dieser Meldung und der Uhrzeit finden wir die Nachricht sofort wieder.

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Kommen Sie nicht weiter?

Läuft es bei Ihnen anders als oben beschrieben, oder bleiben Sie hängen? Nehmen Sie Kontakt auf und halten Sie Ihre Domain oder Kundennummer bereit, dann schauen wir gemeinsam nach.

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